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13.08.2022 02:39:25


Aufruf zur Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Flüchtlinge aus der Ukraine in Ihrem Privathaushalt aufnehmen können oder freie Wohnungen kennen.

Aufgrund des Krieges in der Ukraine sind seit März 2022 viele Menschen in die Schweiz geflohen und haben bei uns Schutz gesucht. Der Bundesrat hat entschieden, den Personen aus der Ukraine eine unbürokratische Aufnahme zu ermöglichen und ihnen den Schutzstatus S zu gewähren. Dieser ist auf ein Jahr befristet und rückkehrorientiert. Bisher haben bereits über 55'000 Menschen diesen Status erhalten. Die Situation in der Ukraine bleibt unberechenbar. Nach wie vor kommen wöchentlich rund 100 Personen mit Schutzstatus S in den Kanton Luzern. Mit zunehmender Dauer verschärft sich die Unterbringungssituation weiter. Die sehr herausfordernde Lage führt dazu, dass die Gemeinden aufgefordert wurden, Wohnraum für die Flüchtlinge bereitzustellen. Die Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen (DAF) hat die Zuweisung an die Gemeinden übernommen. Für die Gemeinde Rain bedeutet dies, dass 43 Asylsuchende aufgenommen werden müssen. Im Extremfall, wenn keine Plätze zur Verfügung gestellt werden können, muss die Gemeinde ab dem siebten Monat eine Ersatzabgabe von CHF 40.00 pro Person und Tag bezahlen, das bedeutet pro Jahr für
43 Personen CHF 627'800.00. Für die ersten Monate eins bis sechs gelten reduzierte Ansätze. Der Gemeinderat ruft daher alle Wohnungseigentümer dazu auf, leerstehenden Wohnraum zu melden. Der Kanton Luzern ist der Mieter der Wohnung und auch für die Einrichtung zuständig. Betreut werden die Flüchtlinge durch die Wohnbegleitung der Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen DAF.

Da die vorhandene Asylunterkunft der Gemeinde dazu nicht ausreicht, sind wir auf Ihre Unterstützung und Solidarität angewiesen.

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie

Anlaufstelle bei der Gemeindeverwaltung Rain für die Meldung von Wohnraum ist der Fachbereich Asyl:
E-Mail
arno.wespi@rain.ch

Danke für Ihre Unterstützung!

Im Namen des Gemeinderates

Arno Wespi



Datum der Neuigkeit 19. Juli 2022
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